#142 - INTERVIEW mit BASTIAN KRAUSE: Vom leeren Fahrradkarton zur 525-Millionen-Firma
Shownotes
Bastian Krause hat 2014 mit einer Garage voller Fahrräder angefangen – heute steht sein Unternehmen bei einem Wert von 525 Millionen Euro. In dieser Folge des Business Turbos Podcast spricht er mit Philip offen über den Weg dorthin: kalte Akquise per Telefon, eine 800-Kilometer-Autofahrt wegen einer einzigen Schraube und die teuerste Entscheidung seiner Karriere, als eine steuerliche Neubewertung sein gesamtes Geschäftsmodell infrage stellte.
Für Inhaber und Geschäftsführer mittelständischer Dienstleister, die im Tagesgeschäft feststecken, liefert diese Folge konkrete Ansatzpunkte statt Theorie: Wie ein komplementärer Mitgründer schneller zum Ziel führt als ein Alleingang. Warum ständiges Kundenfeedback wichtiger ist als ein perfektes Produkt. Und wie man in einer Vertrauenskrise entscheidet, ohne den langfristigen Wert des eigenen Unternehmens zu riskieren.
Bastian Krause zeigt an seinem eigenen Beispiel: Wachstum ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von hartnäckigem Vertrieb, klarer Aufgabenteilung und der Bereitschaft, das eigene Geschäftsmodell immer wieder infrage zu stellen – auch dann, wenn es wehtut.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Business Turbos Podcasts.
00:00:08: Mein Name ist Philipp Senderoth und diese Interview-Folge kannst du als Videostream auch auf YouTube verfolgen, mein heutiger Gast ist eigentlich viel zu reich um sich Zeit zu nehmen jetzt hier mit uns seine Erfahrungswerte zu teilen hat sich aber trotzdem bereit erklärt.
00:00:21: ich begrüße ganz herzlich Bastian Krause.
00:00:23: Hallo Bastian!
00:00:26: Bastian, jetzt ist folgende Situation.
00:00:28: Du hast ja irgendwie gesagt du hast zwei tausend vierzehnt das Unternehmen gegründet.
00:00:31: wir reden heute von dem Unternehmenswert von fünf hundert zwanzig Millionen Euro.
00:00:35: Das ist ja jetzt eine Story die jetzt für viele schon fast unglaubwürdig klingt.
00:00:40: Nimm uns doch in dieser Folge mal bitte mit auf die Reise, was hat euch damals animiert zu starten?
00:00:45: Was ist vielleicht eigentlich erstmal dein Geschäftsmodell?
00:00:47: Ich möchte dir möglichst viele Redeanteile überlassen weil ich glaube jeder profitiert mehr davon wenn er einfach nur zuhört und mitschreibt als das ich jetzt hier so viel mache.
00:00:54: also fangen wir damit an!
00:00:55: Was macht ihr?
00:00:55: Was is euer Geschäfts-Modell und wie seid ihr?
00:01:02: Aktuell oder heute ist unser Kern, das Geschäftsmodell ist Dienstradleasing.
00:01:06: Wir sind mit Byteleasing einer der führenden Anbieter was Dienstradlesing angeht und transformieren und entwickeln uns gerade zur Multi Benefit Plattform im vorletzten Jahr dazu integrierten Pro Bonio-Plattform die wir jetzt mitten in der Unternehmensgruppe haben Und das was wir im Kern machen Mitarbeiter Benefits, den Unternehmen einfach zugänglich zu machen.
00:01:28: Das Mitarbeiter Benefits nutzten können vom Dienstfahrer Sachbezug SS-Zuschuss und eine einfache Art diese auch zu nutzen.
00:01:36: Arbeitgeber können es einfach verwalten, Mitarbeiter können sie einfach verwenden dass dieses so von außen betrachtet doch oft komplexe Thema für alle greifbar und einfach zu händeln ist.
00:01:47: Als ich bei euch vor Ort war, ein bisschen mit dem Vertriebsteam gearbeitet haben wir diese ganze Mehrwertargumentation zusammen evaluiert und in dem Zusammenhang habe ich auch tiefe Einblicke bekommen.
00:01:56: Ich muss sagen jetzt aus der Gesicht des Arbeitgebers ist es tatsächlich sehr überzeugend was ihr da habt weil das ja doch für den einen oder anderen von uns eher ums Kerngeschäft geht als darum dass der eine ins Fitnessstudio geht und der anderen Fahrrad kriegt und der dritte das kriegt.
00:02:08: Und von daher gibt es eine starke Plattform, die ihr da anbietet um diesen ganzen Prozess zu vereinfachen.
00:02:13: Aber das ist ja jetzt sozusagen Stand heute ein sehr lukratives Geschäftsmodell.
00:02:17: viele, die vielleicht selber irgendwann eine Firma gestartet haben und längst nicht bei diesen Unternehmenswerten angekommen sind stellen sich eher die Frage Ist es Glück gewesen?
00:02:25: Ist es einfach Strategie gewesen?
00:02:27: was war eure Ausgangshypothese?
00:02:29: womit seid ihr gestartet?
00:02:32: Ich glaube dass alles zusammen.
00:02:33: Also es muss am Ende, muss alles passen.
00:02:36: Das richtige Timing viel Glück, viel Fleiß immer wieder aufstehen wenn man auf die Klappe fällt einfach daran glauben dass man das Richtige tut und natürlich auch die richtige Leute treffen zur richtigen Zeit.
00:02:47: Das ist meiner Meinung nach nach wie vor das wichtigste denn dann ohne die richtigen Menschen im Umfeld ohne den richtigen Mitarbeiter Freunde Partner die das begleiten Familie die das unterstützt kriegst du sowas in der Regel nicht gestemmt.
00:03:00: und Wenn wir ein bisschen ausholt ich habe eine eine ganz andere Ausbildung mal hinter mir.
00:03:05: Ich bin Fliesenleger, dann irgendwann die meiste Ausbildung gemacht im elterlichen Betrieb dort angefangen und auch mit Freude fließengelegt, weder umgestaltet Küchen gebaut alles in dieser Richtung und habe mir aber bei einem Snowboard-Unfall also vor mittlerweile mehr als zwanzig Jahren ungefähr zwanziger mal beide Hände ziemlich kompliziert gebrochen.
00:03:29: Und als ich danach nach acht Stunden aufgewacht bin haben die Ärzte zu mir gesagt, als sie mich gefragt haben was ich mache habe ich natürlich gesagt Friesenleger so aber kleiner Betrieb.
00:03:40: Ich muss noch fleißig mitarbeiten.
00:03:42: Es wäre schön wenn ich mir etwas ohne Händesuche war.
00:03:44: damals der Urton und dann hab' ich nach einer bisschen längeren Genesungsphase überlegt was kann ich eigentlich machen?
00:03:51: Und bin jetzt mittlerweile vor das mal zurückrechnen.
00:03:57: wie gesagt vor knapp zwanzig Jahren in die Fahrradbranche gekommen, habe eine Position im Außendienst angefangen bei einem deutschen Fahrradhersteller und ab dann Spaß am Verkaufen bekommen.
00:04:11: In verschiedenen Positionen dann im Vertrieb unterwegs gewesen verschiedene Produkte immer fahrradlastig und hab dann irgendwann in zwölf als das Dienstfahrradmodell ja im Grunde steuerrechtlich eigentlich freigegeben wurde musste man sagen Dann habe ich natürlich viel mit vielen Fahrradhändlern gesprochen und hab immer gefragt.
00:04:31: Und merkt ihr das, wie benutzt ihr das?
00:04:35: Kommen da Kunden zu euch in den Laden, vermarktet ihr das?
00:04:38: weil ich das schon immer für ein Supermodell fand.
00:04:41: Du hast halt einen totalen Mehrwert für Arbeitgeber, Arbeitnehmer.
00:04:46: der Händler kann wie im Autobereich auch.
00:04:47: Da kennen wir es auch.
00:04:49: Also wir wissen dass die meisten Neuwagen alle über Leasing und dann in der Regel Für Mitarbeiter geließt werden und so habe ich mir das natürlich aufs fahrrad runtergebrochen hab gedacht.
00:05:02: Das wird da ja wahrscheinlich auch so sein, ne?
00:05:05: Und dann habe ich von Fahrradhändern immer wieder gehört eh Da fragt bei uns keiner nach dass macht keiner das lohnt sich nicht das brauchen wir nicht Habe ich über gedacht warum?
00:05:17: Ja wenn du das nicht aktiv anbietest was neu ist dann fragt natürlich auch keiner danach.
00:05:24: Dann habe ich irgendwann wenn du so Unternehmerisch aufwächst wie ich, dann hast du natürlich immer den Antrieb.
00:05:31: Ich will was selber machen, ich will was selbst gestalten und ich will irgendwie unternehmerisch tätig sein.
00:05:37: Und dann habe ich irgendwann meinen damaligen Job gekündigt um hab die ganze Garage voll Fahrräder gestellt.
00:05:45: Hab hier in Usleide jemand gefragt der eine eigene ganz kleine Leasinggesellschaft hat und hab dem gefragt was damals noch nicht so verbreitet war.
00:05:53: Sag mal du machst auch Autos kannst du nicht auch Fahrrädern?
00:05:57: Der hat zu mir gesagt, das ist mir eigentlich ob da jetzt ein Auto auf dem Vertrag steht oder ein Fahrrad.
00:06:02: Das ist mir egal Hauptsache die Rendite stimmt.
00:06:07: Ich sag ja super dann machen wir das mal so.
00:06:11: und er hat mir einen Arbeitsplatz in seinem Büro gegeben.
00:06:15: Dann habe ich mich da reingesetzt und hab angefangen Unternehmen anzurufen.
00:06:18: Hab bei mir Zuhause die ganze Doppelgarage alles leer geräumt.
00:06:21: Habe alles vollgestopft mit Fahrrädern bis unter das Dach.
00:06:24: Und dann haben wir angefangen Vorwiegend ich dann ganz am Anfang angefangen, Unternehmen anzurufen und zu fragen ob sie nicht Fahrräder lesen wollen für die Mitarbeiter.
00:06:32: Weil das ein cooler Benefit ist!
00:06:36: Das funktioniert.
00:06:37: auch sind da ein paar Vertriebsmitarbeiter, die aus oerigen Konstellationen kannte auch um zu mir gekommen und haben das Ganze mit unterstützt.
00:06:46: wir haben uns relativ schnell auf die Schiene der Pflegekräfte verlegt weil wir so gemerkt haben, dass in dem Pflegekraftmarkt ganz viele Mitarbeiter gar keinen Autoführerschein haben.
00:07:02: Da ist ein Fachkräftemangel, da hast du Ballungszentren wo die teilweise von einem Patienten zum anderen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren nicht vor den Türen parken können und so und haben gesagt, da ist doch ein Fahrrad eigentlich eine gute Wahl.
00:07:16: und dann haben wir so einen komplex Package gemacht.
00:07:18: also es ist schönes Fahrrad ausgesucht eines was möglichst wartungsarm ist Taschen dran gemacht ein Werbeschild dran gemacht und ein ganzes Package mit Leasingrate, Mitversicherung, Mitwartung, Auslieferungen quasi alles aus einer Hand den angeboten.
00:07:32: Und sind teilweise von einer Pflegemesse zu anderen getingelt und haben da so ganze Pakete verkauft oder besser gesagt verließt muss man ja eigentlich sagen.
00:07:43: Ich kann mich noch ganz gut an den Anruf von einem damaligen Arbeitskollegen erinnern.
00:07:50: der Michael hat mich angerufen und hat gesagt ich komme gerade aus dem Pflegedienst raus.
00:07:54: die haben fünf Fahrräder bestellt.
00:07:55: Das war so ganz am Anfang für uns und da hatten wir natürlich die Marge vom Fahrrad, vom Leasing.
00:08:01: Von allem hatten wir da die Margen und das war für uns halt ein Riesendiel.
00:08:04: Und dann haben wir quasi aus dem Auto miteinander telefoniert und haben fast geschrien weil wir gesagt haben dass ist jetzt der Durchbruch... das geht jetzt total durch die Decke!
00:08:14: Das war auch zu weitenteilen so, dass es immer wieder mal größere Blöcke an Rädern gab.
00:08:21: Wir haben aber irgendwann gemerkt, dass das nicht mehr skalierbar ist.
00:08:25: Das Fahrrad ist dann schon mal wartungsintensiver teilweise auch als ein Auto.
00:08:29: Du brauchst Ansprechpartner vor Ort, die sich darum kümmern.
00:08:33: Wer bleibt da immer eine Ereignis im Kopf?
00:08:36: Das habe ich auch schon an verschiedenen Stellen immer wieder einmal geteilt.
00:08:41: Mich hat mal eine Mitarbeiterin angerufen aus Rostock und er hat gesagt Mensch sie müssen wir hochkommen oder her kommen bei meinem Fahrrad ich sie Sattelstütze runter gerutscht.
00:08:54: Ich habe erst gedacht, das wäre versteckte Kamera oder so.
00:08:57: Weil ich dann gesagt habe, ja aber da ist unten so eine Imbusschraube dran, hab ich dir das erklärt.
00:09:01: und können Sie das so ein bisschen rum?
00:09:03: Das könnte sie nicht!
00:09:04: Ich müsste kommen.
00:09:04: wir haben ja so einen Wartungsvertrag dass das entstand gehalten wird.
00:09:09: Ja das sind aber vierhundert Kilometer.
00:09:11: Ich kann es sich vierhundert Kilometer hin- und Vierhundert zurückfahren für eine Imbolschraube.
00:09:15: Dann habe ich sie gebeten bitte zum Fahrradhändler zu gehen Und falls der dafür was berechnet, was ich nicht glaube, dann würde ich ihr das überweisen.
00:09:24: Ja, die hat leider nach einer Stunde wieder angerufen.
00:09:27: Heute muss ich sagen immer ein bisschen zum Glück und hat gesagt der Händler würde das nicht machen.
00:09:32: Ich habe das Fahrrad nicht bei ihm gekauft und das repariert er nicht.
00:09:37: Da hab es noch mal versucht ihr zu sagen wie man das reparieren ist ging nicht.
00:09:40: dann habe ich mich ins Auto gesetzt bin fünf Stunden mit dem Auto nach Ostern gefahren aber eine Schraube an der Sattelstütze ist den losgemacht in Sattl eingestellt wieder fest gemacht bin wieder fünf Stunden vierhundert Kilometer nach Hause gefahren Und hat es dann so ungefähr zehn Stunden Zeit darüber nachzudenken, ob das Modell was wir da haben.
00:10:02: Ob das skalierbar ist und ob das zukunftsfähig ist wie man das weiter aufbauen kann?
00:10:08: Das waren natürlich die ersten Gedanken.
00:10:09: Wir machen das mit viel Servicewagen Die in Deutschland unterwegs sind, die dann die Reparaturen machen und blasen das alles sehr stark auf.
00:10:20: Dann haben wir irgendwann gemerkt der Fokus bei diesem ganzen Thema warum noch nicht so richtig funktioniert, war eigentlich nur dass der Händler das Dokumentenmanagement nicht konnte und nicht wollte.
00:10:36: Und dass den Unternehmen die Schnittstelle zum Händlern gefehlt hat.
00:10:40: Wir haben ja gesagt es geht auch gar nicht um den allerletzten Euro sondern wahrscheinlich ist es besser wenn wir das machen was wir können nämlich das Dokumente-Management in dieser Konstellation, dass wir die Beratung machen den Unternehmen sagen wie das funktioniert wie die Mitarbeiter an die Fahrräder kommen und wir das, was wir nicht so gut konnten.
00:11:01: Nämlich genug Modelle zu bevorraten alle Größen dazu haben, an jedem Standort in Deutschland das Fahrrad ausliefern zu können, warten zu können dass wir dieses auch sehr aufwendige Package da lassen bei denen die es am besten können ist der Fachhandel.
00:11:16: Und das ist heute immer noch so.
00:11:18: Also immer noch ist es so, dass der Fach Handel unsere Säule ist und das Modell maßgeblich trägt.
00:11:24: Und da haben wir das Modell ganz umgestellt.
00:11:26: Am Fachanlage fragt, hey habt ihr Lust für uns Fahrräder?
00:11:30: Dass wir bei euch Fahrrädern kaufen können.
00:11:32: Ihr könnt euren Kunden sagen Das ist ein gutes Modell!
00:11:35: Wir kümmern uns um die ganze Beratung und ihr liefert die Fahrräde aus.
00:11:41: Das haben wir dann sehr schnell umgestellt und haben gemerkt dass das wirklich den Zahn auch der Zeit getroffen hat.
00:11:51: musst du auch möglich sein, muss es halt möglich sein wenn du irgendwie ein Ziel vor Augen hast.
00:11:56: Auch mal von dem Weg abzuweichen also an irgendeiner Stelle mal zu merken das ist vielleicht eine Sackgasse.
00:12:01: kommen wir gehen bisschen nach links oder ein bisschen nach rechts machen mal was anders also möglichst flexibel zu sein aber ohne sich natürlich dann gleich ins Schneckenhaus zu verkriechen und zu sagen ah jetzt habe ich keine Lust mehr ne?
00:12:12: Also bist schon hartnäckig dranbleiben.
00:12:15: Ich hab mir denn auch gemacht.
00:12:17: Und dann sind wir natürlich durch die See.
00:12:19: Wir hatten ja kein Kapital konnten jetzt keine riesen Marketing Kampagnen fahren.
00:12:24: Und dann haben wir im Grunde dem Händler gesagt, hey du kannst ja super Umsatz machen mit uns gemeinsam und wenn du das machst kümmern wir uns, wenn du uns empfiehlt, kümmern wir uns darum dass die Kunden zu dir kommen Fahrräder holen.
00:12:36: Dann hat sich das so gegenseitig hoch skaliert und irgendwann am Anfang haben wir mal gesagt, wenn wir mal hundert Fahrrädern machen im Monat, dann gehen wir mit dem ganzen Team mal essen.
00:12:45: Das haben wir schon glaube ich.
00:12:46: nach vier Monaten waren wir schon das erste Mal Essen und da waren wir jeden Monat einmal essen weil Zwarhundert gemacht haben, fünfhundert gemacht haben.
00:12:54: Heute machen wir regelmäßig vierstellig Fahrräder an einem Tag.
00:12:59: Also sieht man wie die Zahlen dann über die Jahre gewachsen sind und es macht natürlich dann Spaß das Unternehmen so zu entwickeln bis zu dem wo wir heute sind.
00:13:10: Wir machen viel mehr Dinge und integrieren unter mich viele Dinge bei uns gerade aktuell.
00:13:15: Jetzt hast du ja ein paar Sachen angesprochen, die ich jetzt nur nochmal zusammenfasse mit der Bitte dass du noch mal betons oder sagst Ja nee da ist würde ich gerne anders Verstanden wissen, viele die hier zuhören sind ja irgendwie mittelständische Unternehmer und viele von denen leben eigentlich vom Aufbau der eigenen Expertise.
00:13:30: und verbessern permanent das Produktangebot, die Qualität.
00:13:34: Und hoffen einfach dass sich das rumspricht und dann darüber immer mal Empfehlungen und irgendwelche Kunden an das Unternehmen herangeführt werden.
00:13:41: Du hast aber jetzt ganz klar gesagt es ist ja auch eher so die Philosophie die ich vertrete.
00:13:45: Das reicht nicht einfach nur ein gutes Produkt zu haben man muss halt auch aktiv akquirieren.
00:13:49: du hast ja gerade selber gesagt auch ihr habt klassisch Kaltakwiese gemacht, einfach die Firmen durch telefoniert und habe gesagt hier bin ich das ist mein Angebot Ja oder Nein?
00:13:57: Dadurch habt ihr im Endeffekt die ersten Erfolge gemacht richtig?
00:14:00: Das ist richtig.
00:14:01: Und ich bin einmal ein großer Freund von Beidem.
00:14:03: Ja, also im Idealfall hast du das beste Produkt am Markt weil natürlich musst du Vertrieb machen.
00:14:16: Du kannst nur gewinnen wenn du Kunden aktiv ansprichst.
00:14:20: Da kann man nichts bei verlieren da kannst du nur gewinnen.
00:14:22: aber es macht dem Vertriebler deutlich mehr Spaß wenn du ein geiles Produkt hast.
00:14:27: und So denke ich auch mal.
00:14:31: Ich kann einfach besser dahinter stehen, wenn ich weiß das ist top für den Kunden das Produkt und das macht einfach die Vertriebsarbeit natürlich viel leichter und macht einfach totale Freude.
00:14:41: dann nachher im Vertrieb, weil man dem Kunden wirklich Sachen bringt hier wirklich gut gebrauchen kann und ihnen richtig helfen.
00:14:46: Unabhängig davon ob das jetzt schreibtisch ist ein Dienstradmodell es wie auch immer wenn's geile Produkte sind machts einfach mehr Spaß.
00:14:53: Also da bin ich völlig bei dir.
00:14:54: Ich glaube nur gerade für diejenigen, die ihr zuhören doch den einen oder anderen der mir dann auch immer mal zu Feedback zur Folge schickt, kenne ich ja dann auch und kann die so ein bisschen zuordnen?
00:15:02: Ich glaube aber dass sich auch viele Zulange mit dem perfektionierendes Produktes aufhalten und diesen Vertriebsprozess weil er so unangenehm ist immer weiter vor sich her schieben.
00:15:10: und ich glaube wenn du das Ideal erreichen willst was du grade skizziert hast, dass du auch das beste Produkt hast musst du alleine deshalb schon frühzeitig viel vertrieb machen weil du ja durch die Cases die Du abwickelst auch Feedback von der Zielgruppe kriegst hilft, wichtige Impulse in die Produktentwicklung einfließen zu lassen.
00:15:25: Weil du kannst das ja selten am Markt vorbei einfach mal völlig isoliert entwickeln und dann auf den Markt schmeißen und alle sagen wow es ist eher so dass du was auf dem Markt schmeißt in der Alfa Beta Version.
00:15:36: Die Softwareindustrie macht das regelmäßig vor und dann legt er im Lackmarkt los und macht die Fertigstellungen.
00:15:41: Insofern glaube ich ist schon wichtig auch für diejenigen die jetzt hier gerade wieder die Chance gesehen haben Vertrieb so ein bisschen zu vertagen das nochmal zu verstehen.
00:15:47: Das geile Produkt hilft, dass der Bestandskunde bleibt und Folge Geschäfte entstehen.
00:15:52: Aber du musst halt vorne auch ein bisschen auffallen, sonst kommt eben nicht genug Traffic zustande und dein Unternehmen wechselt auch nicht.
00:15:58: Und ohne den Vertrieb hast du auch kein Feedback vom Kunden?
00:16:01: Ja!
00:16:01: Wenn du nicht... Das ist ein großer Teil unserer Erfolggeschichte.
00:16:08: Mit wir meine ich jetzt Paul und mich.
00:16:10: Wir sind ja im Grunde zu zweit als Gründer damals unterwegs gewesen.
00:16:13: Paul ist sehr zeitnah am Anfang gleich dazugestoßen Und Paul hat sich damals um alles gekümmert, was bei uns Versicherung und Finanzierung ist.
00:16:23: Also diesen ganzen Baustand hat Paul gemacht.
00:16:26: Und Paul war von Anfang an immer so der Skeptiker in dem Modell.
00:16:30: Warum soll das ein Unternehmen machen?
00:16:32: Was ist wenn da mal einer ausfällt?
00:16:34: Was is' wenn das Fahrrad kaputt ist?
00:16:36: Was i's wenn einer krank is'?
00:16:37: Was is denn dieses...?
00:16:38: Und... Was hat er gemacht?
00:16:42: Er hatte im Grunde unser Produkt genau auf dieses Kunden Feedback immer angepasst!
00:16:47: Also immer wenn wir im Vertrieb draußen unterwegs waren und wir haben einen Kunden nicht gewonnen, weil der Kunde gesagt hat ja das mache ich aber nicht.
00:16:54: Weil wenn der Mitarbeiter kündigt dann sitze ich auf dem Fahrrad.
00:16:57: Und wenn das fünfmal passiert ist, dann haben wir das aufgeschrieben und dann hatten wir alle natürlich zusammengesessen und Paul gesagt da baue ich eine Versicherung für und dann haben mir das ganze nachher abgesichert und haben quasi unser deswegen genau das richtig.
00:17:12: was du auch sagst Wir haben so ein Wechselspiel zwischen Produktentwicklung und Vertrieb Immer wieder draußen am Kunden, immer wieder das Produkt natürlich auch dem Kunden vor die Nase halten.
00:17:22: Das Feedback aber auch mitnehmen.
00:17:24: und wenn du gute Vertriebler hast... Die wollen halt bei hundert Termin-hundert Abschlüsse haben und nicht fünfundsächzig!
00:17:32: Und die reden nicht über die fünfundsächzige, die sie abgeschlossen haben sondern die reden über die Fünfunddreißig, die Sie nicht haben.
00:17:38: Wir kennen das ja alle.
00:17:39: Die rufen dann an.
00:17:40: Alle meine Kunden haben gesagt, dass geht nicht weil.
00:17:44: Und genau dann haben wir immer angesetzt und gesagt, okay, da müssen wir versuchen unser Produkt anzupassen.
00:17:50: Weil ich will auch hundert Kunden gewinnen!
00:17:52: Dann haben wir sehr stark immer am Produkt weiterentwickelt und das hat zu langen Zeiten immer dafür geführt dass wenn mit dem Produkt die Nase ein bisschen vorne hatten vor dem Wettbewerb
00:18:03: Jetzt hast du gerade den Tür aufgemacht, da will ich mal direkt durchlaufen und zwar Gründung zu zweit.
00:18:08: Du hast gesagt Paul ist sehr früh dafür zugestoßen.
00:18:10: es ist ja so dass der eine oder andere sagt ah ich mache es alleine ein anderer sagt direkt dich machst zur Zweit.
00:18:14: Ich habe da auch eine gewisse Meinung weil ich einfach viel da draußen schon gesehen hab.
00:18:17: aber darum geht's jetzt gar nicht!
00:18:18: Du hast jetzt gute Erfahrungen gemacht.
00:18:20: aber du bist natürlich auch in vielen Unternehmernetzwerken drin wirst auch andere Erfahrungen macht haben.
00:18:24: gib mal so ein paar Best Practices bekannt.
00:18:26: wo war es zum Beispiel hilfreich?
00:18:28: Oder wo würdest du sagen dann muss man vorsichtig sein.
00:18:30: was ist halt so?
00:18:31: der vor- und nachteil von Doppelspitze und vielleicht sogar auf der Gesellschafteebene.
00:18:37: Ich glaube, was ganz wichtig ist, dass man gut weiß, was man nicht kann weil nur wenn du weißt, was du nicht kannst dann weißt du auch und dass man sich das auch eingesteht und das klar kommuniziert.
00:18:52: bei mir.
00:18:52: es ist zum Beispiel so dieses ganz kleinen Organisieren bis zum Ende dann Projekte durchstrukturieren oder bis zum ende durchführen.
00:19:02: nicht so meins.
00:19:04: Ich gucke lieber, kreiere die Idee mit, bin kreativ mit unterwegs und überlege was können wir machen?
00:19:08: Was ist gut für den
00:19:09: Kunden?".
00:19:10: Und dann muss es aber weiter und abgearbeitet werden.
00:19:12: Wenn ich mich da drin verliere, dann komme ich halt nicht
00:19:15: voran.".
00:19:17: So ähnlich war auch die Konstellation mit Paul und bei uns im Produkt.
00:19:22: Ich kannte halt den Fahrradmarkt gut.
00:19:23: Mir war ziemlich klar wie wir den Vertrieb und das Marketing aufsetzen müssen damit dass am Fahrrad Markt oder bei den Unternehmen funktioniert.
00:19:32: kennt sehr gut die Finanzwelt, die Strukturen, die Steuermodelle.
00:19:37: Was alles dahinter liegt – die ganzen Versicherungsprodukte und dann ist das halt ein perfektes Match!
00:19:42: Und wenn du so was hast, funktioniert es natürlich super, dass man sich optimal ergänzt.
00:19:49: Wenn du zwei Leute hast, die beide den Fokus auf eins legen, kann das sogar sein, dass ich das eher verlangsamte?
00:19:57: Ich finde, wenn du zu zweit oder zu dritt etwas machst... brauchst du ein sehr, sehr hohes Vertrauen in das was der andere macht.
00:20:04: und du musst auch akzeptieren dass er es anders machst als du es machen würdest.
00:20:09: Weil wenn du das nicht machst unter immer Zwischenredes und sagst oh warum machen wir das nicht so ich hätte aber dann kommst du nicht voran.
00:20:17: also muss einfach akzeptiert werden macht das anders.
00:20:19: Ich vertraue denn das ist gut und richtig ist um uns zum ziel führt Und dann kommt man glaube ich sehr schnell voran.
00:20:26: und Das gleiche ist weil Du gerade gesagt hast wie kann das auch in gesellschafter kreisen manchmal sein, ich achte immer darauf wenn ich irgendwo drin bin dass man sich möglich ergänzt und nicht zwei drei vier mal die Leute zusammen hat die alle das gleiche können.
00:20:44: Und andere Bausteine irgendwie dann links liegen lässt weil sonst weiß jeder eh besser wie es geht und dann verhäderst du und verhaagst du dich.
00:20:50: eher schön ist in meiner Konstellation wo du klare Aufgabenbereiche hast und Leute ihre Stärken ausspülen können und was sie nicht können einfach weglassen und für anders das übernimmt
00:21:00: Gefällt mir alles super, wenn man da einfach auch diese Praxiserfahrungen raushört.
00:21:04: Du kannst ja da draußen auch BWL-Professoren und so fragen.
00:21:06: Die haben alle tolle Theorien, die haben aber noch nie den Proof of Concept erbracht und tatsächlich auch selber keine Erfahrungen gemacht wurde.
00:21:12: Da denkst du das ist doch logisch und der andere hat es halt komplett anders gemacht und du kannst ihm das trotzdem nicht wegnehmen weil er dann gar nichts mehr macht und jedes mal bei dir nachfragt und dann bist du zwar mit zwei Gesellschaften unterwegs, aber es führt nur einer und dann gehen die ganzen Vorteilen durch verloren.
00:21:26: Nur mal, weil wir da jetzt noch keinen Einblick haben.
00:21:28: ich glaube wenn man sich vorerkennt und dann auch die Leute in ihrem Lebensumfeld und der Lebenslage so ein bisschen beurteilen kann, dann weiß man auch wie sie zum Beispiel auch Arbeit- und Freizeit priorisieren.
00:21:39: Wie die in der Familie unterwegs sind?
00:21:41: Wie stark die auch in der Lage sind mit Stress umzugehen oder organisatorisch auch dauerhaft eine gewisse Leistung zu bringen und nicht nur anfangs Feuer und Flamme sind und dann irgendwie so dahin dümpeln.
00:21:50: Wie lange kannte es du Paul bevor du dich für eine gemeinsame Firma entschieden hast?
00:21:56: Also ich habe ja angefangen, hab mich selbstständig gemacht.
00:22:00: Dann habe ich Paul auf eindringliches Zuraten eines Freundes von mir.
00:22:06: Musste er das machen?
00:22:07: Er wollte das gar nicht machen am Anfang mit den Versicherungspaketen der Fahrräder, dann hat er das gemacht und hat das für uns, ich würde sagen so ungefähr ein Jahr lang begleitet und mitbetreut.
00:22:19: Und in dieser Zeit haben wir relativ schnell gemerkt, dass was ich gerade gesagt habe, dass wir uns gut ergänzen in dieser Konstellation.
00:22:27: Und dann haben wir seinen Unternehmen, was er damals hatte Versicherungsmarkler, wo er so Gewerbeversicherung hauptsächlich gemacht hat und haben das dann quasi mit meinem Dienstratanbieter also mit dem Bike Leasing Service.
00:22:40: Haben wir das dann zusammen verschmolzen zu einer Gesellschaft?
00:22:42: Und hatten an der ersten Stelle schon mal alles, sag ich mal was Dienstradmodell- und Versicherung Markler angeht unter einem Dach.
00:22:50: Also rund ein Jahr haben uns nur gekannt und es hat aber gereicht.
00:22:53: Ja okay, aber intensive Erfahrung ist ja auch viel wert und vor allem wenn jemand schon nachweislich in der Fach... Expertise tätig war, die man auch dann in dem gemeinsamen Zusammenwirken braucht.
00:23:02: Ist das ja auch noch mal eine andere Sache als wenn sich einfach nur zwei nach einem Studium zusammensetzen und sagen lasst mal was großes starten.
00:23:09: Kurze Frage bevor ich es nachher vergesse?
00:23:10: Ich meine es gab für viele große Konzerne Apple, Uli Packardt Microsoft und so und danach Schwierigkeiten diese ursprüngliche Garage nochmal zu identifizieren um die dann auch an diesen ganzen Unterlagen abzubilden.
00:23:21: hast du sichergestellt dass deine Garage immer verfügbar ist oder ist die inzwischen auch irgendwo anders?
00:23:27: Ich wohne da nicht mehr, wo die ursprüngliche Garage ist.
00:23:29: Das richtig?
00:23:30: Aber ich glaube, ich habe irgendwo noch Bilder, wo man die Garage auch mit Fahrrädern drinnen sieht.
00:23:35: Glaubst du dass es...
00:23:37: Unspektakuläre doppelgarage stehen zehn Fahrradkartons an der Seite und in der Mitte ist ein Fahrradaufgebauter?
00:23:44: Ja gut, aber trotzdem gibt es ja viele Parallelen in Silicon Valley die alle sagten wir brauchten erstmal eine Garage und deshalb wird der ein oder anderen wahrscheinlich auch sagen ich konnte nie selbstständig werden weil ich keine Garage gefunden habe.
00:23:54: Aber das ist ja immer auch bequemer als loszulegen.
00:23:57: jetzt habt ihr ja ne wahnsinnige Weiterentwicklung gemacht.
00:24:01: trotzdem muss man ja erst mal mit den Fahrrädern dann los und dann hast du da diese Autofahrt gemacht und bist dann auf die Idee gekommen müssen das ganze Modell ändern.
00:24:07: wenn dir jetzt mal überlegst Du hast dich ja auch für so Ich nenne das mal vielleicht strategische Partnerschaftsstrategie entschieden und so Stützpunkte- und Fahrradfachhandel als Multiplikatoren usw.
00:24:17: eingesetzt, aber wie einfach war das wirklich?
00:24:20: Jetzt wissen wir dass funktioniert!
00:24:21: Und jetzt ist es halt auch ein etabliertes Brand, aber du kommst da rufst die ersten fünf sechs Leute an und sagst ihr habt eine super Idee.
00:24:27: und der sagt ich habe aber auch nicht viel Zeit weil hier steht schon wieder ein Kunde, er will einen Fahrrad, erklär mir ein bisschen was man da auch am Anfang für Hürden meistern musste und wie das gemacht hat.
00:24:37: Das ist natürlich am Anfang noch mal deutlich schwerer, weil du bei die Unternehmen in ihrem Umfeld keine Erfahrungswerte haben.
00:24:44: Wenn du heute in den Unternehmen gehst und stellst auch Dienstfahrrad vor, dann haben die das alles schon gehört?
00:24:50: Dann wissen die ja meine Frau arbeitet im Unternehmen.
00:24:53: Die haben das auch!
00:24:54: Und ich komme aus dem Unternehmen da hatten wir das auch.
00:24:56: Das gibt es natürlich alles.
00:25:00: Bei den ersten Terminen hatten wir häufig wenn wir gerade ein größeres Unternehmen gegangen sind das ganze steuerliche Thema.
00:25:08: Also bei den ersten Terminen war es so, wir hatten häufig die falschen Ansprechpartner.
00:25:12: Weil du bist reingekommen und dann saß jemand vom Vorparkmanagement da.
00:25:16: Da ging natürlich schon die Alarmglocken an.
00:25:19: Was hat der Chef jetzt wieder für eine Idee?
00:25:20: Ich habe schon einen Ärger mit den Achtzig-Dienstwagen.
00:25:23: Jetzt will er mir auch noch hundert Fahrräder aufhalten um die ich mich kümmern muss.
00:25:28: Deswegen saßen sie immer als Erstes im Raum gehört haben, was wir machen mit der Plattform.
00:25:34: Welche Abwicklung wir haben?
00:25:35: Was wir alles auf den Mitarbeiter auslagern.
00:25:39: Das am Ende nur noch die Personalabteilung mit zwei-drei Klicks das abwickeln kann und dass in die Lohnenbuchhaltung gleich integriert wird und der Vorpark damit gar nichts zu tun hat.
00:25:48: Dann ging so langsam bei den ersten Terminamt, die sich dann gefreut und entspannen.
00:25:52: Dann sind die erst nach ausgegangen.
00:25:53: super!
00:25:54: Das ist ja gar nicht sein.
00:25:54: für mich finde ich auch toll.
00:25:57: Und das ist natürlich auch keine Kosten mit sich gebracht hat hat am Anfang unheimlich geholfen.
00:26:03: Weil du startest ja und dann kommst in ein Unternehmen und sagst, ich will dir einen Benefit platzieren.
00:26:08: Dann hängt natürlich bei vielen schon wieder so'n Fragezeichen was kostet das wieder?
00:26:13: Und wenn du dann reingehst und sagest hey, sagen wir selbst der Obskorb bei euch da kostet Geld.
00:26:17: Dienstfahrradlesing können wir bei euch im Unternehmen integrieren ohne einen einzigen Cent Kosten mit eigentlich keinem Aufwand und durch unsere ganze Vasiationspakete keine Risiko, dann waren die immer alle schon mal bisschen erleichtert hat das ja einen großen Mehrwert für den Mitarbeiter mit sich gebracht, durch dieses mehrschichtige Einsparen einmal mit der Umsatzsteuer, einmal dann mit der Lohnsteuereduzierung und so weiter.
00:26:40: Und dann war häufig die Frage wie kann es denn sein dass da so viel günstiger ist?
00:26:46: Also die haben das teilweise nicht verstanden eine der häufigsten Fragen am Anfang war Ja und womit verdient ihr euer Geld?
00:26:54: Dann mussten wir auch immer erklären dass da natürlich Bezinserträge hinterhängen andere Systeme haben, warum jetzt eingespart wird?
00:27:02: Dass die Umsatzsteuer wegfällt.
00:27:04: Dass der Mitarbeiter weniger Lohnsteuern zahlt und so weiter.
00:27:07: Und dass es trotzdem so nachher für alle rentabel ist und alle win-win kann man eigentlich sagen.
00:27:12: oder eigentlich kann man noch eins dazu führen weil wir haben den Arbeitnehmer der günstiger zum Fahrrad kommt.
00:27:19: Ein Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern mehr wert bietet ohne Kosten.
00:27:25: Wir haben einen Händler, der guten Umsatz macht ohne riesige Preisdiskussionen In der Regel natürlich mit höheren Durchschnittspreisen und wir als Unternehmen partizipieren natürlich auch davon.
00:27:36: Wir arbeiten ja auch nicht aus Luft und Liebe, wenn du so ein Modell hast wo alle nur partizippieren dann multipliziert sich das natürlich auch schnell.
00:27:45: aber der Einstieg in den Unternehmen war am Anfang älpriger als nach drei vier Jahren.
00:27:50: Das ist einfach unbekanntfahrend.
00:27:53: Also für diejenigen, die jetzt hier zuhören.
00:27:54: Ich kann mal ganz kurz einfach was offenlegen und zwar die haben mich gebucht und haben gesagt wir wollen ein bisschen hier Vertriebstraining machen und ich bereite mich ja auf solche Workshops nicht wirklich vor weil ich weiß wie Vertrieb funktioniert und ich sage dem Kunden im Briefing immer wenn ich nicht verstehe was deine Verkäufer verkaufen wollen dann kauft das auch kein Kunde weil ich sehr schnell um die Ecke denken kann.
00:28:12: Das heißt, ich höre mir einfach live an wie würden sie mir ihr Angebot pitschen?
00:28:16: und dann höre ich mal da so an wie ich das vielleicht ein bisschen anders machen mache, mache irgendwelche Formulierungsvorschläge und das führt im Normalfall zu großer Begeisterung und dem Wunsch das irgendwie aufzuschreiben.
00:28:24: aber jetzt war es halt so, ich sitze also mit deinen Leuten in diesem Rollenspiel und hatte vorher ja auch in der Rolle des Arbeitgebers eine klare Meinung dass wir den Fahrrädern das wollen wir hier nicht machen ist nur lästig.
00:28:35: dann stehen die da wenn der Mitarbeiter das Fahrrad nicht mehr will Und wir nehmen das zurück, wenn der Mitarbeiter geht.
00:28:42: Ich stelle mir das gerade so vor, wie du das da pitcht in so einem Unternehmen.
00:28:48: Und ich denke so die verarschen mich doch hier!
00:28:49: Das kann noch nicht sein dass sie das Fahrrad im Prinzip umsonst kriege und eigentlich dumm bin wenn ich das nicht mit mache weil ich eigentlich alles nur auf der Straße liegen lasse muss.
00:28:57: aber und das ist jetzt das was die Hörnerin inspirieren sollte selber im Nachgang spätestens sich mal mit dem Thema auseinander zu setzen sagen das klang dann doch alles unterm Strich sehr plausibel.
00:29:07: Aber ich stelle wir das gerade halt so vor wenn jetzt heute jeder das Thema schon gehört hat grade auch mit den größeren Kunden die das ja dann in größeren Stückzahlen abwickeln.
00:29:15: Ich habe eine ganz neue Idee.
00:29:16: Die kostet sie gar nichts und macht gleichzeitig alle glücklich, dass ja dann doch mit der deutschen Mentalität jeder erst mal ne Falle vermutet anstatt ne riesige Chance so das man obwohl man eigentlich nur helfen kann und zwar allen Beteiligten irgendwie doch auch eine Menge Skepsis bekämpft und dann irgendwann auch von der Rationalität in die Emotionalität wechselt weil irgendwann rafft es keiner mehr.
00:29:35: Die verarschen mich doch hier!
00:29:36: Wenn ist so einfach wer wird das doch jeder machen?
00:29:38: Insofern stelle ich mir diese Gespräche gerade zu Beginn irgendwie sehr anstrengend vor, gerade wenn man dann in der Rolle ist und das voll blickt.
00:29:44: Und denkt sich ich könnte verzweifeln die Raffen es einfach nicht.
00:29:48: also...
00:29:49: Ist auch so ne?
00:29:50: Ja war auch so.
00:29:51: Also das war sicherlich ein Thema dass die Firmen natürlich immer mit Kosten gerechnet haben wenn sie das einführen und was uns immer gehindert hat oder was immer wieder.
00:30:05: so ein Thema war auch heute noch dass viele gesagt haben, ja meine Mitarbeiter die kommen nicht mit dem Fahrrad zur Arbeit.
00:30:11: Das ist viel zu weit!
00:30:13: Die arbeiten im Außendienst und so.
00:30:15: Und das ist auch heute noch eine Hürde weil wir brauchen das nicht ne?
00:30:20: Also die Mitarbeiter müssen nicht mit den Fahrrad von Zuhause zur Arbeit fahren.
00:30:25: Sie dürfen das Fahrrad auch rein privat nutzen.
00:30:27: dafür zahlen sie oder versteuern den Geldwerten vorder.
00:30:30: Das heißt sie können ausschließlich damit privat fahren.
00:30:33: und wenn sie nur zum Bäcker fahren Nur an der Weser, an der Leine wo auch immer hoch und runter fahren ist das völlig legitim.
00:30:40: Es muss keiner mit seinem Fahrrad dreißig Kilometer entfernt zum Arbeitgeber fahren nur weil er einen Dienstrad hat.
00:30:46: Und es waren so immer wieder Themen die am Anfang gerade wenn man mal kalt in Unternehmen angerufen hat aufgeploppt sind die wir dann häufig erklären mussten dass das eben nicht so ist.
00:30:57: Das ist nichts kostet und dass die Kosten vom Arbeitnehmer getragen werden usw.
00:31:02: Und das geht natürlich nur mit hartnäckig dran bleiben.
00:31:06: Das heißt, es war sicherlich dann auch, obwohl das Angebot rückwirkend betrachtet.
00:31:10: Wenn man das ganz nüchtern analysiert, no-brainer ist, war es sicherlich manchmal mit Folgeterminen verbunden oder?
00:31:15: Da kannst du nicht einfach nur sagen die haben's jetzt mal verstanden da musste man überall nochmal hin und dann noch einmal eben den Faden aufnehmen oder?
00:31:21: Und am Anfang sind wir rausgefahren weil heute ist das ja wieder ein bisschen anders.
00:31:26: aber wenn wir so sieben acht neun Jahre gerade vor Corona zurück denken, wenn du dann mit einem neuen Modell kommst wo Mitarbeiter involviert werden?
00:31:35: Alle haben immer das Thema Datenschutz, werden da irgendwelche Daten ausgetauscht.
00:31:40: Es geht um Geld und es geht um Leasing.
00:31:44: Dann war das am Anfang so eine Zeit wo Teams-Telefonate noch nicht zu dieser Vertrauensbasis gereicht haben.
00:31:53: Das hat Ruder mich viel gebracht dass wir bei den Kunden vor Ort waren.
00:31:55: die haben sich dann gefreut ah sie sind da man kann sie hier anfassen und ich habe eine Handynummer von ihnen wenn mal was ist.
00:32:01: Das ist sicherlich auch ein Teil der Erfolgsstory.
00:32:03: das wäre sehr nah am Kunden.
00:32:05: Bahnenunterhäute noch sind.
00:32:07: Es hat sich natürlich über Corona und auch heute total gewandelt, also wir haben ich würde sagen zu ninety-fünf Prozent Teams Termine.
00:32:15: Natürlich weil du auch auf Unternehmensseite häufig zwei drei oder vier beteiligte hast.
00:32:20: dann ist jemand aus der HR Abteilung dabei.
00:32:23: Dann ist jemand von der Geschäftsführung.
00:32:25: Dann isst jemand aus dem Personalbüro dabei oder aus Finance die alles natürlich Und dann arbeiten die nicht alle an einem Standort, dann sind sie alle verteilt.
00:32:34: Dann macht das natürlich Sinn, dass heute auch häufig über Teams abzuwickeln und wenn du irgendwann so eine Größe hast – ich weiß gar nicht wann unsere kritische Größe immer war, kann ich gar nichts zu genau sagen – aber wenn du irgendeinmal eine bestimmte Größe hasst und sagst, ich habe Kunden wie eine Lufthansa, wie eine Ergo, wie ein ADAC oder so, wenn du solche Kunden, solche Namen hast, dann hast du natürlich auch einen Vertrauensvorschuss Den du nicht hast, wenn du das erste mal irgendwo reingehst.
00:33:02: Wenn die dich gar nicht kennen und wer sind sie was machen Sie überhaupt?
00:33:05: Und wie haben sie denn den Termin hier bekommen?
00:33:07: aber das wurde natürlich mit der Zeit dann immer leichter.
00:33:10: So ihr habt hier wieder mitbekommen, das Geld liegt im follow-up.
00:33:13: also auch wenn der erst Kontakt gut war Wenn die da nicht dran bleibt wird er nichts draußen.
00:33:16: Das schlimme ist glaube ich auch wenn man nicht dranbleibt dann gerät man nicht nur irgendwann in Vergessenheit Sondern es ist irgendwann dem Kontakt auch so unangenehm dass der sich auch nicht mehr daran dich erinnert Dass du das auch nicht nochmal aufnehmen kannst.
00:33:27: den Faden Der würde nur sagen es hat mich damals nicht überzeugt.
00:33:29: Ich will da auch nicht noch mal einsteigen Deshalb wirklich dran bleiben sonst ist dieser ganze Akquiseaufwand einfach viel zu hoch.
00:33:35: jetzt hast Du ja eine wahnsinnige Story hingelegt und das ist immer so schön über diese ganzen Erfolge zu sprechen.
00:33:41: gleichzeitig ich habe immer wieder mit Leuten zu tun.
00:33:43: wenn ich mit denen in meinem Business Coaching bin dann machen wir so ne Analyse der letzten Jahre.
00:33:47: Und da lese ich mir die ganzen Unterlagen alle im Detail durch und dann steht da so Sachen drin wie in Corona hab ich mehrere hunderttausend Euro verloren weil.
00:33:54: und dann kommen halt so Informationen, dass Geschäftsmodell wurde boykottiert oder was weiß ich oder Ich habe mich von einem Partner zu einer Investition hinreißen lassen.
00:34:03: Das ist anders gelaufen als man mir ein Aussicht gestellt hat.
00:34:05: Das heißt also jeder Unternehmer, auch jede Unternehmerin inklusive mir selber mit denen ich halt immer wieder aktiv im Dialog bin.
00:34:11: Stellt ihn fest!
00:34:12: Es geht nicht immer nur nach oben, es geht mal zur Seite.
00:34:14: Es geht manchmal auch schwer wieder nach unten und das kommen natürlich die schlaflosen Nächte.
00:34:17: Es kommt die Frage nach der Sinnhaftigkeit, es kommt vielleicht auch manchmal das Umfeld was dann sagt Hümmer du bist so überarbeitet.
00:34:23: Du siehst so gestresst aus bis zu sicher dass du das weitermachen solltest.
00:34:26: Das muss man ja irgendwie alles meistern und jeder den wir heute bewundern hat ja im Endeffekt eine Story vorzuweisen.
00:34:32: Die wird dann teilweise auch spannender als nachher einfach zu sagen Und da bin ich von fünfhundertfünfzwanzig Millionen auf sechshundert zwanzig Million gegangen.
00:34:38: weil denn irgendwann jeder sagt Ja ist doch klar er weiß wie's geht die Akzeptanz, der hat die Referenzen.
00:34:43: Der hat einfach nur mehr von dem gemacht was funktioniert aber die Nuss zu knacken was funktioniert ist ja letztlich die unternehmerische Story.
00:34:50: Was würdest du sagen also was du offenlegen willst?
00:34:52: Wo waren so ein paar Punkte wo jetzt so Mittelstände der auch nicht immer nur Erfolg hat sich auch mal weiß ich nicht bisschen Mut und Mut für die nächste Etappe abholen kann.
00:35:01: Wo wird es sein?
00:35:02: Da habe ich echt aber auch mal gedacht Ich weiß nicht ob das so schlau ist Ob ich das nicht zu groß gedreht hab oder ob ich das wirklich weiter machen soll Teilmal irgendwie so einen Rückschlag mit uns.
00:35:13: so richtig krasse Rückschläge hatten wir nicht, in der ganzen Zeit.
00:35:18: Aber wir haben natürlich eine Anlaufphase.
00:35:22: bis du dann wirklich rentabel bist hat das auch einen Moment gedauert und ich habe auch mit der EC-Karte an der Tankstelle gestanden und die Augen zugemacht und gehofft dass es die Lampe grün ist und nicht rot weil du an Anfangs Tagen, Monaten viele Ausgaben hast, wie kosten?
00:35:44: du kaufst ein, machst schon, programmierst irgendwelche Dinge und dann kommt nur Tröpfchenweise.
00:35:50: Kommt nur das Geld rein und dann weißt du immer nicht genau ist heute wieder was größeres abgebucht oder nicht?
00:35:55: Und dann tippe man schon mit ziträgen Händen die Pin-Nummer ein an der Tankstelle.
00:36:01: Gott sei Dank war es immer grün also ich konnte immer wieder wegfahren.
00:36:04: aber natürlich solche Phasen hast du auch und ihr hast doch immer wieder.
00:36:10: Was für uns teilweise dann schwierig war es, nachdem wir das Dienstradmodell ich weiß gar nicht ganz genau ein paar Jahre fossiert haben.
00:36:20: Wir haben am Ende die Fahrräder damals immer für zehn Prozent an den Nutzer weiterverkauft und haben auch das in den Unternehmen kommuniziert.
00:36:29: Du hast jetzt eine Leasing-Rad über eine bestimmte Zeit und wenn das Fahrer zu Ende, wenn die Laufzeit zu Ende ist, dann kannst du das Rad kaufen oder zurückgeben und wenn du es kaufst kostet das so und so viel.
00:36:39: Das haben wir vorher schon in Beispiel-Rechnung immer gezeigt, was dann in Summe dabei rauskommt.
00:36:44: Und irgendwann machten sie stimmbereit am Markt, wo es hieß ja das Fahrrad ist sehr viel mehr wert, am Ende als zehn Prozent.
00:36:53: Oder dass immer weiter aufgebaut und aufgekocht wurde.
00:36:59: Irgendwann kam eine Entscheidung, wo's dann hieß, um das Fahrrat am Ende mit vierzig Prozent zu bewerten Und das bedeutete für uns in der Konsequenz, wenn ein Mitarbeiter am Ende der Laufzeit einen Fahrrad für zehn Prozent kauft von uns dann hat er das dreißig prozent günstiger gekauft als der Marktwert ist.
00:37:22: Weil der Marktwert von diesem Fahrrad ist vierzig Prozent Einfaches Beispiel Fahrrad hat drei tausend Euro gekostet bedeutet der markt Wert nach drei Jahren.
00:37:31: Vierzig Prozent davon sind Tausend Zweihundert Euro.
00:37:35: Wenn wir ihm das verkaufen für drei Hundert Euro, hat er neunhundert Euro zu günstig eingekauft.
00:37:43: Und es hat er nur so günstlich gekauft weil er bei seinem Arbeitgeber ist und dann fällt darauf Geldwerter Vorteil an.
00:37:49: oder das ist zu versteuern.
00:37:53: Das war für uns natürlich dann irgendwie in Schock.
00:37:54: da hatten wir schon zigtausend Fahrräder auf der Straße.
00:37:57: den haben jetzt allen versprochen.
00:37:58: die können am Ende für zehn Prozent das Rad kaufen.
00:38:02: Haben wir überlegt was machen wir jetzt?
00:38:04: gibt jetzt eigentlich zwei Möglichkeiten.
00:38:05: Entweder wir sagen all den, ihr könnt das Fahrrad am Ende für deutlich höheren Preis kaufen oder wir ziehen das durch, versteuern diese Lücke, wir als Dienstrat an die der Versteuern dieser Lücke verdienen, zahlen einen deutlich höher Betrag als denen, den wir die Jahre davor eingenommen haben.
00:38:28: Das heißt, wir zahlen mehr an die ganzen Nutzer, die auf der Straße waren die ganze Zeit davor verdient haben, weil wir daran glauben dass das Modell in der Zukunft weiterläuft, weiter wächst und dass wir auch diese Haltung gegenüber unseren Kunden und den Arbeitnehmern ein großer Vertrauensbeweis ist, dass wir das ernst meinen mit dem was wir hier aufbauen.
00:38:53: Und es haben wir dann so entschieden, haben das auch gemacht, haben uns mit dem Finanzamt dann auf eine monatliche Zahlung geeinigt weil wir es nicht auf einmal bezahlen konnten.
00:39:00: Das hat in der Konsequenz dann super funktioniert und war auch die richtige Entscheidung, weil unsere Kunden uns alle treu geblieben sind.
00:39:06: Wir dann weitergemacht haben.
00:39:07: Wir haben das Modell da hingegen verändert, dass sie nicht mehr am Ende für zehn Prozent einkaufen sondern für achtzehn.
00:39:14: Und mit dieser kleinen Marge, die wir da generieren versteuern wir heute diesen geldwerten Vorteil, der trotzdem noch zu versteuern ist, weil Sie das Fahrrad günstiger kaufen als vierzig Prozent.
00:39:22: also wir haben jetzt eine Regelung, die völlig gesetzeskonform steuerkonform ist.
00:39:30: die Versteuerung für den Nutzer und können uns das aber leisten, weil wir den Preis am Ende etwas angerufen haben.
00:39:35: Die Einsparung ist immer noch bei dreißig, fünfdreißig Prozent je nach Steuerklasse und Gehalt.
00:39:43: von daher war das schon eine richtige Entscheidung, aber die hat einmal richtig geschmerzt.
00:39:48: Ich muss jetzt so lachen, weil ich finde es immer spannend dass Man nennt das ja so bisschen Rich Peoples Problems, dass einfach Leute bei denen es gut läuft haben immer so Probleme in der Dimension für die andere überhaupt kein Verständnis haben.
00:39:58: Ich frage hast du irgendwo Rückschläge erleden?
00:40:00: Das ist eigentlich gar nicht so schlecht gelaufen!
00:40:02: Gut einmal da musst du so viel bezahlen was wir nicht kalkuliert haben, dass man mit dem Finanzamt noch eine Ratenzahlung vereinbart haben.
00:40:07: aber ja das gehört halt dazu und das ist einfach so eine Geschichte.
00:40:10: da haste dann den einen oder anderen kriegt ihr irgendwie so ne Prüfung und dann irgendwie so ein Nachzahlungsaufforderungen über sieben zwanzig tausend über acht sechzigtausend und macht sich dann direkt Gedanken darüber wie kann ich das überhaupt Stämmen, damit habe ich überhaupt nicht gerechnet.
00:40:22: und dann ist erstmal für Monate lang schlechte Stimmung überall.
00:40:25: Du sagst ja aber wir haben das dann geregelt.
00:40:28: von daher vielen Dank für diesen Einblick.
00:40:30: Aber tatsächlich glaube auch dass es natürlich gerade auch zu Beginn wenn man so einen Namen im Markt festigen will extrem viel wert ist Wenn man nicht erst alle abholt weil du ja in Prinzip mit den Endkunden die die Fahrräder fahren leider auch eine extrem große Multiplikationsmasse hast und wenn sich dann nur zehn Stück oder zwanzig blöd abgeholt fühlen, dann machen die so viel Stimmung im Internet gegen dich.
00:40:50: Dass das im Endeffekt natürlich auch einen großen Reputationsschaden auslöst der sich dann vielleicht potenziert weil andere dann sagen in die Kerbe hau ich auch noch mal rein.
00:40:56: Ich glaube dass je weiter man vom btb Kontext wegkommt dass es dann auch immer Wahrscheinlicher wird, weil der ein oder andere Unternehmer da weiß auch kann man was schiefgehen und beregelt machen.
00:41:06: Und er will auch selber nicht am Internet auftauchen.
00:41:08: aber ich glaube wenn man mit so Privatbeschäftsleuten also Mit Leuten aus dem privaten Umfeld zu tun hat das sind die sehr schnell Wenn man sich nun mal anguckt habe so ein reise Unternehmen mit dem Ich zusammen arbeite Was die Dateiweise auch für Reklamationen kriegen Dann trotzdem irgendwie regulieren damit dass Nicht sichtbar gemacht wird Weil auch wenn es nicht stimmt Die andere diesen Schaden vermeiden wollen.
00:41:29: also von daher ja.
00:41:32: Spannende spannende Geschichte und jetzt habe das geregelt und tatsächlich ist immer noch ein super Angebot für die ganzen Leute da.
00:41:39: Und dann habt ihr das mit euren Kunden an einfach nachbesprochen, weil der dann auch irgendwie laufende Verträge gab wo er das zugesichert hat.
00:41:45: oder war das eine mündliche Aussage erst mal die zehn Prozent Weil dann muss nichts anpassen.
00:41:50: Wir haben das.
00:41:51: wir haben im Grunde zugesagt dass unsere kundene alle die schon Fahrrad hatten auch dass zu dem damals versprochenden preis übernehmen können.
00:41:57: Wir haben wie gesagt die Kosten dafür getragen und haben dann aber neue Verträge auf ein etwas anderes Modell umgestellt, sodass wir da nicht mehr Geld mitbringen sondern wieder ganz normal auch unsere Erträge erwirtschaften können so wie das vorher auch geplant hat.
00:42:10: Und dass war halt auch so einen Punkt.
00:42:11: an dieser Stelle hättest du auch sagen können ich habe ja keine Verpflichtung dem Arbeitnehmern das Fahrrad zu verkaufen.
00:42:18: An dieser Stelle hätte ich auch sagen könnten wir packen das Geld in den Koffer was wir über die ersten drei Jahre verdient haben.
00:42:24: Ich verkaufe die Fahrräder nachher gewinnbringt an irgendwelchen anders und ich höre auf, dann hätten wir sicherlich einen guten Verdienst gehabt über die Zeit.
00:42:31: aber wir haben halt gesehen dass das unser Modell und die Absatzzahlen so stark ansteigen, dass das so stark noch skalierbar ist in Zukunft, dass wir das Risiko an der Stelle wieder eingegangen sind und gesagt haben ne wir setzen wieder alles alles auf rot glauben dass das funktioniert und dass es weiter skaliert und machen nochmal weiter uns.
00:42:49: Heute war es natürlich die richtige Entscheidung, aber nachhinein weiß man das immer was richtig und falsch ist.
00:42:55: Was ich festgestellt habe, wenn ich jetzt mal zurückdenke an mein erstes Unternehmen.
00:42:58: Dass sich dann für deutlich weniger als fünfhundertzwanzig Millionen verkauft habe.
00:43:03: Da war es aber auch so, wär mir jahrelang rumgetüftelt über verschiedene Service Pakete nachgedacht und dann hatten wir irgendwann so ein Modell auch bisschen durch trial and error und Kommunikation also Vertriebsgesprächen mit dem Kunden und das Verarbeiten des Feedbacks usw.
00:43:15: gefunden.
00:43:16: dass ist nachher einfach total einfach war das zu verkaufen weil wir hatten die Komplexität reduziert werden genau die Paypoints adressiert.
00:43:23: Wir hatten im Prinzip mehrere so kleinere Pakete und haben gesagt Herr Kunde das ist einfach das Paket.
00:43:27: Und da gab es dann auch keine Fragen, es ging immer nur darum alles klar dass nehme ich und dann Anzahl mit Arbeiter.
00:43:31: und dann hast du halt ein Service Geschäfte ausgemacht Und da habe ich ja irgendwann neue Firma gegründet.
00:43:35: Da war es dann auch so, du startest mit irgendeiner Hypothese überlegst dir dann was könnte klappen und dann hinten raus sagt sie Ja, ich kann ganz viele Sachen anbieten streichst aber auch etwas weg weil sich das nicht ab leicht genug verkaufen lässt.
00:43:46: habt ihr also auch gemacht immer wieder das Angebot überarbeitet um das einfach immer wieder auf Markt Nachfrage zu adaptieren?
00:43:52: Du hast es an den Vertragsbedingungen und den Versicherungsleistungen festgemacht Aber war's auch im Hinblick auf Pricing und Marketing und Leistungszusagen immer wieder mit Anpassungen verbunden.
00:44:03: Wie habt ihr es gemacht?
00:44:06: Im Grunde haben wir permanent am Produkt immer rumgeschraubt, weil hier was optimiert.
00:44:11: Da war's verbessert, weil das ist, was wir eingangs gesagt haben aus vielen Vertriebsgesprächen mit Kunden dann.
00:44:18: Ich meine, wenn man hat achtzig tausend Kunden, dann haben wir wahrscheinlich mit zweihunderttausend Hunden gesprochen in tiefen Gesprächen bis du so viele Kunden hast und dann hast du natürlich ein Feedback und weiß genau wo sind die Painpoints, warum kriegen wir den Kunden nicht?
00:44:31: Was ist bei bestehenden Kunden, wo können wir noch was optimieren?
00:44:34: Wo können wir etwas verbessern um mehr Absatz zu machen aber auch um mehr Kundenzufriedenheit zu generieren.
00:44:40: Weil ich bin immer ein Freund davon wenn der Kunde total happy ist dann empfiehlt er es auch weiter und dann werden das auch mehr nutzen.
00:44:45: also ist auch wichtig dass die Kunden happy sind und dann optimierst du eigentlich dauernd am Prozess ob das jetzt Anpassungen der Verschleißgrenzen sind oder irgendwann hingehst und sagst, ja die Kunden können auch bei Direktversendern bestellen was wir am Anfang gar nicht hatten aber die Nachfrage war halt zu groß.
00:45:03: Und da bist du halt ständig dabei dein Produkt zu optimieren.
00:45:08: Was wäre heute mal?
00:45:09: Das hat ja auch dazu geführt wo wir heute sind.
00:45:12: Wir haben so vor eigentlich vor drei Jahren gemerkt und erkannt dass die Unternehmen immer wieder kam das Thema Ja habt ihr auch noch andere Benefits?
00:45:23: Können denn die Mitarbeiter auch, können wir über euch das Deutschland-Ticket bekommen.
00:45:28: Oder können die Mitarbeiter auch ins Fitnessstudio gehen?
00:45:32: Und dann haben wir vor drei oder sogar vor vier Jahren gesagt, perspektivisch wollen wir eigentlich die drei Top Benefits in Deutschland abbilden können.
00:45:41: Also das was am meisten vom Mitarbeiter genutzt wird diese drei Benefits wollen wir bei uns abbild'n können.
00:45:48: Das war vor vor drei, vier jahren aber mal gesagt ist unser Ziel für die nächsten Jahre und da kam er vor.
00:45:54: Vor jetzt ein bisschen mehr als zwei Jahren kam dann Probonio zu uns dazu.
00:45:58: Wir haben die kennengelernt und wir haben gesehen, dass Probono eine technisch so performante Plattform hat das sie alle Benefits abwickeln können.
00:46:11: Die es gibt von Sachbezug Kindergartenzuschuss Essenszuschuss Dienstfahrrad Das ist die perfekte Plattform finden wir für unsere Kunden finden wir auch finden wir heute noch Und die kam aber sehr aus der Technik.
00:46:27: Das ist ein IT-Dienstleister, die das selbst entwickelt haben weil sie Spaß daran hatten und es für sich selber so haben wollten, weil sie kein Produkt am Markt gefunden haben dass das alles konnte und hatten aber keinen Vertrieb.
00:46:37: Wir hatten riesiges Vertriebsteam, da schon über siebzig tausend Kunden.
00:46:42: und was wir gemacht haben, wir haben das in die Gruppe integriert jetzt haben wir das gematched sodass eine perfekte Multi Benefit Plattform haben.
00:46:49: Wir haben ein Supervertriebsteam, wir können das Unlandkunden anbieten und können an der performanten Plattformen da weiterarbeiten, das weiter integrieren.
00:46:56: Und jetzt sind wir im Grunde Stand heute darüber hinwollen auch das Ganze natürlich wieder verändern dass wir unseren Kunden mehr als nur Dienstrat anbinden können.
00:47:06: In dem Zusammenhang, das kannst du gerne auch noch mal kommentieren.
00:47:08: Wenn du das etwas anders siehst würde ich hier nochmal dazu aufrufen stellt den Kunden immer wieder die Frage, den Bestandskunden warum sind Sie eigentlich Kunde bei uns?
00:47:15: Weil dir da sehr viel Transparenz darüber verleiht was die wirklich wertschätzen und dann kriegst du auch ein Gefühl dafür was die einfach gar nicht wissen.
00:47:22: denn manchmal erbringst Du ja als Anbieter auch Leistungen die du für vollwertig hältst.
00:47:25: aber wenn die niemand wertzuschätzen weiß und niemand wirklich wahrnimmt Dann kann man auch mal drüber nachdenken die weg zu lassen Und damit einfach auch den Schwerpunkt auf andere Sachen zu setzen.
00:47:35: Und dann hast du aus meiner Sicht eben auch noch die Aufgabe, wenn jemand nicht bei dir kauft.
00:47:39: Einfach mal konkret nachzufragen!
00:47:40: Nicht jeder wird dir die Frage beantworten weil manchen das unangenehm ist.
00:47:43: aber wenn du fünf Leute fragst werden drei vielleicht einfach nichts pauschal sagen weil sie zu teuer waren sondern weil Sie uns da und da nicht abgeholt haben.
00:47:50: wir hätten das gerne noch gesehen.
00:47:51: hier hätten wir uns doch was anderes gewünscht oder da irgendwas anderes.
00:47:54: Das heißt alleine mit den Fragen an die Bestandskunden warum bist du bei uns Kunde?
00:47:59: Bei dem nicht gekauften Warum hast Du nicht bei uns gekauft?
00:48:02: kannst du so viel in deine Entwicklung einfließen lassen Angebot so viel optimieren, dass du auch einfach eine höhere Stimmigkeit für deine ideale Zielgruppe sicherstellen kannst und das weniger experimentell als mehr.
00:48:13: ja ich sage mal fast schon berechenbar.
00:48:15: Und ich glaube da wird auch teilweise zu wenig Zeit darauf verwenden insbesondere dann wenn man keinen Vertrieb hat weil man ja mit dem Kunden immer nur kurz spricht den Deal eintötet und dann einfach bis zum nächsten Deal gar nicht mehr mit ihm spricht.
00:48:25: und ich glaube diese Kommunikation drum herum die darf man nicht unterschätzen.
00:48:28: was ich gerade auch spannend fand würde ich dich dann auch bitten nochmal zu bestätigen oder zu widerlegen, falls ich es falsch zusammenfasse.
00:48:35: Ihr habt gerade gehört er ist mit diesen Fahrrädern gestartet und hat dann vom Kunden mehr oder weniger die Signale wahrgenommen.
00:48:42: wir würden gerne auch die anderen Benefits abwickeln.
00:48:45: das dann daraus mit ProBonio und so da noch mehr entstanden ist ja mal eine zweite Geschichte.
00:48:49: aber das erste war ja offen zu sein für welche Lücke kann ich für meinen bereits bestehenden Kundenkreis zusätzlich schließen die auch zu meinem Geschäftsmodell passt?
00:48:58: weil äußern ja auch viele wünsche und dann muss man ja auch als Unternehmer, wenn man sehr kreativ ist so ein bisschen Disziplin entwickeln und sagen dazu zu hören macht Sinn.
00:49:06: Und das abzulehnen macht auch Sinn weil sonst habe ich nachher genau wie auf dem weiß ich nicht wie nennt man das Trödelmarkt oder so für alle Nachfragegruppen irgendwas.
00:49:15: aber dann hab ich natürlich auch kaum irgendwie umschlagshäufigkeit.
00:49:19: also würdest du sagen da sind so paar gute ansätze dabei?
00:49:22: Du würdest sagen Ich mach's ganz anders.
00:49:24: Dein Wort hat jetzt hier mehr Gewicht angesichts der Zahlen.
00:49:26: Ja, also das ist
00:49:27: schon so und ich bin auch ein großer Fan von dem alten Satz.
00:49:30: Schuster bleibt bei deinem Leisten.
00:49:32: Also mach das was du machst richtig und machst gut mit hundert Prozent!
00:49:38: Und... Ich denke dass machen wir auch genauso weil wir nach wie vor im Benefit-Bereich unterwegs sind.
00:49:44: Wir machen nicht irgendwie Personalsoftware oder irgendwelche andere Abrechnungssysteme
00:49:50: usw.,
00:49:50: sondern wir wollen uns um Benefits kümmern.
00:49:53: Da, wo wir vorher uns um eins gekümmert haben, kümmern wir jetzt uns um mehr als eins.
00:49:58: Nämlich die ganzen Top, ich weiß gar nicht mittlerweile mehr, ob zwölf, dreizehn, vierzehnt Benefits auf der Plattform.
00:50:04: Du kannst jetzt alles aus den Baukasten wählen.
00:50:06: aber genau wie du es richtig sagst, du musst halt immer ein offenes Ohr haben und du musst glaube jederzeit in der Lage sein abzuschätzen.
00:50:15: Sind diese Kundenwünsche ja immer kommen?
00:50:18: Wenn irgendwas ist?
00:50:19: also der Vertrieb sagt immer Das muss ein Produkt das und das machen, weil die Kunden haben das.
00:50:26: Ist das wirklich relevant?
00:50:28: Muss ich das machen?
00:50:29: Bringt mir das in Mehrwert perspektivisch?
00:50:32: Ja oder nein?
00:50:33: Aber man muss natürlich zuhören!
00:50:34: Weil wenn du irgendwo so einen Trend mal verpasst... Heute wir wissen alles geht super schnell.
00:50:39: Da kommt einer um die Ecke, schneller höher weiter und sprüppt die Bruppe, läufst du hinterher?
00:50:45: Du hast was Spannendes gesagt mit den zehn Stunden Autofahrt, die jetzt für dich einen nicht so erfreulichen Anlass hatten nach hinten raus aber sehr viel Nutzen gebracht haben.
00:50:52: Ich bin auch sehr kreativ beim Autofahren.
00:50:54: ich bin grundsätzlichen Freund der Philosophie.
00:50:56: Die besten Ideen entstehen hier nicht im Büro.
00:50:59: Deshalb lade ich immer wieder Unternehmer ein wo ich sage lasst uns einfach mal nur irgendwo treffen in den Bergen auf dem Meer inner anderen weiß ich nicht auch vielleicht Klimazone um einfach mal Zeit zusammen zu verbringen und ohne feste Agenda Mal über Sachen also allgemein Business nachzudenken.
00:51:14: weil da kommt dann manchmal auch durchs Beobachten und Verknüpfen mit eigenen Erfahrungen, dem Austausch mit jemandem anders.
00:51:19: Noch mal eine ganz neue Idee!
00:51:20: Du hast vom Autofahren gesprochen.
00:51:21: jetzt kannst du ja nicht den ganzen Tag autofahren um irgendjemanden seine Sattelstütze anzupassen.
00:51:26: das Modell ist nicht skalierbar.
00:51:27: aber wenn jetzt jemand dich fragen würde wie kommst du auf Ideen?
00:51:31: Wie nimmst du Abstand zum Tagesgeschäft?
00:51:33: Wo kommt die Inspiration für die nächsten Etappen her?
00:51:36: Gib uns mal einen Blick.
00:51:37: was ist deine Quelle um kreativ zu bleiben?
00:51:40: Auf dem Rad sitzen tatsächlich auf dem Rad sitzen.
00:51:45: Gerne auch mal, im Moment komme ich nicht so oft dazu aber gerne auch mal mehr Tagestouren mit Zelt-, mit Gepäck-, mit Verpflegung unterwegs sein.
00:51:55: das ist die Zeit wo man wirklich wieder nicht nur Kraft schöpft sondern auch Energie tankt oder besser gesagt auch Ideen die Ideen wieder entwickeln kann.
00:52:07: für Neues, weil wenn du drei, vier, fünf, sechs Stunden auf dem Rad sitzt dann hast du einfach mal Zeit und Luft über Dinge nachzudenken.
00:52:14: Und die mal aus einer anderen Perspektive noch einmal zugetrachten.
00:52:16: Das glaube ich immer ganz wichtig.
00:52:17: ein bisschen Abstand zu kriegen
00:52:20: Bevor wird Abstand voneinander nehmen, weil die Folge zu Ende ist würde ich gerne von dir noch wissen.
00:52:24: Was treibt dich heute noch an?
00:52:25: Ich meine du hast das Unternehmerleben durchgespielt.
00:52:27: Du hast gegründet, du hast es super erfolgreich gemacht!
00:52:30: Du hast ein Teil Exit gemacht.
00:52:31: finanziell ist alles erreicht.
00:52:33: Du kannst Fahrrad fahren während andere Arbeiten gehen und nennst das Zeit nutzen um die Business weiterzuentwickeln.
00:52:40: also was treibt Dich Heute noch an?
00:52:41: ich meine du du hast ja den Podcast zugesagt.
00:52:43: du hast tausend andere Termine selbst als ich bei euch im Haus war was nicht die ganze Zeit dabei weil denn noch Tausend Andere Sachen am Laufen hat.
00:52:49: es und deine Leute haben wir so ein paar Einblicke gegeben, der trifft sich gerade bei Demo.
00:52:52: Der ist da wieder dran und da wieder daran.
00:52:54: also bis hier jetzt alles andere als am ja ich sag mal abhängen.
00:52:58: viele fünfundzwanzig jährige die noch nie gearbeitet haben Traum von work life balance.
00:53:01: du bist immer noch on fire.
00:53:03: was is der was ist der gebatten der dich pusht?
00:53:07: Was ist das der Antrieb den der Dich treibt?
00:53:10: Also Grunds grundsätzlich erst einmal eins Spaß an der Arbeit und Spaß an dem was wir machen an der Entwicklung, einem Aufbau des Unternehmens.
00:53:18: Und wie du das ja gerade gesagt, wir haben in Anführungsstrichen nur ein Teilexit gehabt.
00:53:23: Das heißt, wir halten ja noch große Anteile Paul und ich an dem Unternehmen.
00:53:27: Wir wollen es jetzt natürlich auch mit den neuen Partnerschaften mit Decathlon in die nächste Entwicklungsstufe bringen oder wir haben total Freude daran zu internationalisieren, wir wollen einfach weiter wachsen.
00:53:37: Wir haben große Ziele.
00:53:45: Ich bin schon zufrieden mit dem, was wir heute erreicht haben.
00:53:48: Aber ich würde gerne noch ein Step weitergehen.
00:53:50: Weil so ganz hundert Prozent zufriedens ist mir dann doch immer nicht... ...ich würde gern das noch und wir würden gerne noch einen Schritt weiter gehen.
00:53:56: Und irgendwie habe ich Spaß daran mit dem Team, dass wir ihr hier haben, mit den ganzen Mitarbeitern.
00:54:00: Ich meine mittlerweile sind wir auf fünfhundert Mitarbeiter in verschiedenen Ländern herangewachsen.
00:54:06: Das macht mir immer wieder eine totale Freude und er fühlt mich auch stolz wenn ich sehe wie die alle Gas geben vorankommen und was wir alles noch erreichen können in Zukunft.
00:54:15: Und da habe ich einfach Spaß dran jeden Tag mitzuarbeiten.
00:54:20: Ich danke dir ganz herzlich dafür, dass du dir Zeit genommen hast!
00:54:22: Ich hätte gerne zum Abschluss von dir so ein Statement und zwar stell dir einfach Folgendes vor.
00:54:26: Du hast jetzt vielleicht auch Leute die diese Folge hören, die sind jetzt so die klassische Schullaufbahn durchlaufen.
00:54:32: Die haben noch nicht den wirklichen Nordsternen in ihrem Leben gefunden.
00:54:36: Die wissen doch nicht Unternehmerkarriere lieber im Angestellten da sein irgendwas machen oder so.
00:54:41: wenn man so Leute inspirieren möchte und würde dir einfach sagen... Weiß ich nicht.
00:54:46: Leg mal los, macht ihr mir nicht zu große Sorgen für die Zukunft?
00:54:48: Was würdest du jemanden mitgeben der jetzt auf dich zukommt und sagt einfach was soll ich machen?
00:54:53: wie gehe ich am besten vor?
00:54:54: was wäre dein Tipp für ein erfolgreiches Leben?
00:54:58: Ich glaube der größte tipp ist erstmal etwas zu finden was einem wirklich Spaß und Freude macht.
00:55:05: Und da ist es gar nicht gar nicht wichtig ob sich das im ersten Moment wie ein super Business-Modell anhört, wie ein sehr lukratives Geschäft oder so.
00:55:14: Weil ich der Überzeugung bin wenn jemand etwas mit Leib und Seele macht und dahinter steht dann wird er es gut machen und wenn du etwas gut machst bist du auch erfolgreich und da kannst du auch damit gutes Geld verdienen.
00:55:26: also ich glaube das wichtigste ist dass man nicht guckt womit kann man wie viel verdienen sondern woran habe ich richtig Spaß und wo stehe ich dahinter?
00:55:33: Und wenn man das gefunden hat... Das ist glaube von dem Weg, den man gehen sollte.
00:55:42: Viel Fleiß immer wieder aufstehen wenn man auf die Klappe fällt und weitermachen.
00:55:48: Das kann ich genauso unterschreiben und in dem Zusammenhang würde ich auch auf die Show Notes hinweisen wollen das heißt also diejenigen die spätestens jetzt so nach siebenfünfzig achten fünfzehn Minuten denken Ich bin deppert dass man bei uns noch keine Fahrräder leiden kann.
00:56:00: ich bin depart dass sich hier irgendwie meine Benefits immer noch mit Papier- und Bleistift verwalten oder gar keine anbiete weil mir die Komplexität zu hoch ist.
00:56:07: Also ich hab mir das ja vor Ort angeguckt, die war mehrere Tage da.
00:56:10: Ich habe also wirklich auch die Plattform gesehen und die ganzen Benefits gesehen.
00:56:15: Das ist alles nicht nur durchdacht, sondern ihr habt es ja jetzt gerade auch gehört.
00:56:19: Das ist viele Jahre erprobt und ich kriege hier auch keine Filiet-Deal, sondern das war einfach wirklich so eine Begeisterung die mich selber getriggert hat weil ich selber halt da hingegangen bin.
00:56:27: Mein Mitarbeiter liegt mir seit Jahren im Ohren und sagt Philipp, ich will einen Dienstfahrrad haben.
00:56:30: Dann sag ich dazu wenn du Fahrrad fahren willst kannst du dir nach Feierabend irgendwo eins kaufen?
00:56:34: Ich will damit nichts zu tun haben!
00:56:35: Ich habe schon genug Formulare und Mitarbeiter Hickhack und als ich dabei euch war hab ich gedacht okay und bin noch auf dem Rückweg hingegang.
00:56:41: Hab gesagt hier das ist der Kontakt der Kollegen, den es geht, hat Prokura.
00:56:47: Ich habe gesagt du kannst das mit denen machen.
00:56:48: dann haben wir in Zukunft da auch eine Kundennummer, auch wenn die natürlich deutlich weniger lukrativ ist als jetzt mal hier Lufthansa und
00:56:54: Co.,
00:56:54: weil wir nicht so viele Fahrräder brauchen.
00:56:56: Aber für jenen, die jetzt da weiter wollen.
00:56:58: Ihr könnt in den Show-Notes alles finden!
00:57:00: Ihr könnt Bikeleasing eingeben.
00:57:01: das kommt dann direkt direkt.
00:57:02: Ihr können ab Probonio gucken.
00:57:04: ihr könnt im Prinzip einfach wie gesagt notfalls auch über LinkedIn auf uns zukommen.
00:57:07: wir stellen euch alle Kontakte zur Verfügung.
00:57:09: macht das zumindest soweit dass ihr es mal durch evaluiert habt.
00:57:13: ob ist ein Finale schreibt eure Sache.
00:57:14: aber wenn dir dann einfach vorbereitet seid werden die nächsten Mitarbeiter Anträge schneller bearbeitet und habt wieder Zeit fürs Tagesgeschäft was ganz herzlichen Dank dass du Zeit hattest trotz deines vollen Zeitplans.
00:57:25: Ich freue mich auf das, was da alles noch kommt.
00:57:28: Gerne!
00:57:29: Vielen Dank dir auch bis dann.
00:57:31: Ciao.
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